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Förderstunden bei Lese-Rechtschreib-Schwäche
Zu Beginn des Schuljahres wird im Deutschunterricht ein Diagnose-Diktat mit allen Fünftklässlern geschrieben. Die Ergebnisse
werden der Klassenkonferenz vorgestellt, die dann entscheidet, ob ein Schüler/ eine Schülerin den Förderkurs
besuchen sollte. Die Deutschlehrer/innen benachrichtigen die Eltern über die Feststellung einer Lese- und Rechtschreibschwäche.
Wenn die Eltern zustimmen, dass dies im Zeugnis unter "Bemerkungen" festgehalten wird, kann die LRS bei der Benotung berücksichtigt werden.
Außer bei Nachschriften (Diktaten) sind die Anteile des Lesens und Rechtschreibens dann bei der Bildung der Gesamtnote im Fach Deutsch
zurückhaltend zu gewichten.
Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen zu 4 bis 10 Schüler/innen.
Inhaltlich umfasst der Förderkurs u.a.:
- Konzentrationsübungen
- Buchstabieren
- Vokale, Konsonanten, Silben
- Sprache und Bewegungen (Schreibbewegungen verbinden)
- Gedächtnistraining
- Sprechen und Schreiben im Schwungrythmus
- Verlängern von Wörtern, Ableiten, Zerlegen von Wörtern
- Wörterdiktat, Partnerdiktat, kleine Übungsdiktate, Sprech- und Leseübung
- Sätze bilden
Zuletzt aktualisiert am: 14.09.2011
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